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Die Bachelorarbeit – Magazin | September 24, 2020

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Tipps und Tricks für die gelungene Masterarbeit

Stressvermeidung ist das A und O!

Vielleicht kennst du das von deiner Bachelorarbeit – zum Ende hin war die Zeit knapp – zudem waren wenig Schlaf, lange Nächte und jede Menge Stress an der Tagesordnung. Nun bist du endlich wieder scheinfrei und die Masterarbeit steht an. Damit die MA-Arbeit nicht auch wieder in Stress ausartet, gibt es einige Faktoren zu beachten.

 

Auf die Formalitäten achten!

Dieses Thema gehört einfach jedes Mal angesprochen. Wie bei Haus- und Bachelorarbeiten unterliegt eine Masterarbeit auch vielen – Masterstudiengang-spezifischen – Formalitäten, die zu beachten sind. Hier solltest du beispielsweise nicht einfach die Vorschriften und Deadlines der zurückliegenden BA-Arbeit zugrunde legen, sondern dich erneut gründlich bei deinem zuständigen Prüfungsamt der Universität erkundigen! Ganz wichtig auch hier: Anmeldungszeitraum und geforderte Unterlagen unbedingt beachten.

Eine der wichtigsten Unterlagen ist hier wohl das verbindliche Anmeldeformular, welches bereits das von dir festgelegte Thema deiner Masterarbeit enthält. Wie bei der Bachelor-Arbeit gilt auch bei der Masterarbeit, dass es nach der Anmeldung kein Zurück mehr gibt – das angemeldete Thema ist nachträglich nicht mehr zu ändern!

Solltest du noch kein Thema für deine Masterarbeit gefunden haben, sind wir dir dabei gerne behilflich. Entdecke hier spannende Abschlussarbeitsthemen!

Kein Platz für „Aufschieberitis“!

Nun geht es an die Arbeit. Dir wurde für deine MA-Abschlussarbeit ein eindeutiger Bearbeitungszeitraum vorgegeben – du solltest dir also einen eindeutigen Zeitplan definieren.

Löst der immer näher rückende Abgabetermin Stress und Ängste bei dir aus? Du verschiebst wichtige Aufgaben immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt, suchst dir stattdessen andere, stressfreie Tätigkeiten und findest immer wieder Entschuldigungen und Ausreden?

Fachleute sprechen in diesem Fall von der sogenannten Prokrastination. Hans-Werner Rückert, Leiter der Psychologischen Beratung der Freien Universität Berlin, schätzt, dass knapp 70 bis 90 Prozent der Studierenden vom selbstbestimmten Lernen zu diesem Verhalten verleitet werden:

„Es können unklare Prioritäten sein, eine schlechte Planung oder dass man gar nicht weiß, wie man überhaupt anfangen soll […]. Andere Menschen schieben ständig ihre Arbeit auf, weil sie Versagensängste haben.“ Quelle: Die Welt

Auch Margarita Engberding, Psychotherapeutin der Prokrastinationsambulanz der Universität Münster, äußert sich ähnlich zu dem Thema:

“Vor allem besonders langwierige, umfangreiche Aufgaben wie Bachelor- und Masterarbeit werden von Studenten oft aufgeschoben”Quelle: Die Welt

Realistische Ziele setzen und Ausgleich schaffen!

Damit du dir realistische Ziele setzen kannst, gibt es im Internet und in Fachzeitschriften viele gute Tipps und Ratschläge. Hier hat sich besonders die sogenannte 50-Prozent-Regel bewährt:

Frage dich einfach, wie viel du täglich schaffen möchtest. Reduziere deine eigenen Erwartungen um 50 Prozent und du erhältst eine realistische Planung – schaffst du mehr, umso besser!

Zwar sollte die Masterarbeit eine Zeit lang die höchste Priorität bei dir haben, jedoch musst du deine Freizeit nicht komplett einschränken. Sorge von Zeit für Zeit für eine dringend nötige Abwechslung, damit du den Kopf freizubekommst und angestauten Stress abbauen kannst – dein realistischer Zeitplan wird es dir erlauben!