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Magazin | October 24, 2017

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Meine Masterarbeit - Leon berichtet über seine Erfahrungen, Erkenntisse und Probleme

Quo vadis: Leon schaut nach der Masterarbeit nach vorne
n.reinhard@die-masterarbeit.de'

Nachdem vor einigen Wochen Niels bereits seine Erfahrungen während der Masterarbeit zusammengefasst hat, schildert in diesem Blog-Artikel Leon, welche Punkte seiner Meinung nach am Wichtigsten für das erfolgreiche Absolvieren seiner Masterarbeit waren bzw. sind. Leon schreibt gerade in BWL & Politik seine Masterarbeit über die Besonderheiten der europäischen Immobilienmärkte, am Beispiel von München und Kopenhagen.

Inhaltliche Anknüpfungspunkte finden: Das Thema meiner Masterarbeit knüpft an meine Erfahrungen aus einem vorherigen Praktikum an

„Nachdem ich das reguläre Pensum meines Masterstudiums absolviert hatte, habe ich mich zunächst entschieden, vor der Masterarbeit noch ein Praktikum zu absolvieren. Im Rahmen dieses Praktikums setzte ich mich intensiv mit den Strukturen der Immobilienmärkte in Deutschland und Europa auseinander. Während ich vor dem Praktikum noch etwas orientierungslos war, konnte ich in der Zeit des Praktikums meine Interessen gut ordnen. In dieser Zeit habe ich ebenfalls geschaut, welche Professoren von meiner Universität in meinem Bereich bereits geforscht haben. Das Studium ihrer akademischen Journal-Beiträge war eine sehr gute Grundlage, um das Thema meiner Masterarbeit besser zu präzisieren. Letztlich ist es absolut empfehlenswert, sich im Vorlauf der Festlegung auf ein Thema für die Abschlussarbeit genügend Zeit zu lassen: Ein vorheriges Praktikum oder ähnliche Praxiserfahrungen können auf jeden Fall dazu beitragen, die Themenwahl passend zu gestalten.

Disziplin: Die Masterarbeit erfordert ein gutes Zeitmanagement

„Während der Suche nach einem passendem Thema für die Masterarbeit sollte man sich auf jeden Fall ausreichend Zeit nehmen. Unsere Prüfungsordnung war glücklicherweise so flexibel, dass es keinen festen Starttermin zur Anmeldung der Masterarbeit gab. So konnte ich mir ausreichend Zeit zur Themensuche nehmen. Nach der Anmeldung tickt natürlich die Uhr. Auch wenn mir sechs Monate Bearbeitungszeit zunächst sehr viel erschienen: die Zeit ist immer zu knapp. In Abstimmung mit meinem Betreuer habe ich mir direkt nach der Anmeldung beim Prüfungsamt einen detaillierten Zeitplan ausgearbeitet. Dies hilft ungemein dabei, das große Projekt “Masterabeit” in kleine Teilprojekte zu teilen, dessen Bearbeitung man sich schrittweise widmen kann. Nichtsdestotrotz hat mein Zeitplan natürlich auch nicht immer 100%ig funktioniert: Die ein oder andere Nacht musste ich in der Bibliothek verbringen, teilweise auch am Wochenende intensiv arbeiten. Bei einem Projekt wie der Masterarbeit wird nie alles glatt laufen – deshalb sollte man sich trotz guter Planung im Vorhinein nicht alle Wochenenden mit Ausflügen, Familien- oder Freundesbesuchen blocken.

Die theoretische Grundlage der Masterarbeit ernst nehmen: Hier wird das Fundament gelegt

„Jede Masterarbeit benötigt natürlich einen soliden theoretischen Teil – dies ist der Kern der wissenschaftlichen Arbeit. Wie knüpft mein Thema an den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs an? Ich habe am Anfang dazu geneigt, zu schnell mit dem empirischen Teil zu beginnen. Mein Betreuer hat letztlich durch seine Geduld und seine Expertise sehr gut dazu beigetragen, dass ich die theoretische Grundlage doch sehr auführlich gestaltet habe. Die Methodologie – letztlich also die Brücke zwischen Empirie und Theorie – hatte so ein solides Fundament, auf dem ich schlussendlich meine Erkenntnisse einordnen konnte. Auch wenn ich meine Abschlussarbeit nicht in Kooperation mit einem Unternehmen geschrieben habe, so glaube ich, dass dieser Punkt insbesondere für solche Konstellationen eine große Relevanz hat. Denn die Unternehmen sind natürlich besonders am empirischen Teil der Arbeit interessiert, während die Universitäten und Hochschulen großen Wert auf den theoretischen Teil legen. Hier gilt es dann, eine gute Balance zu finden.“