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Magazin | May 26, 2018

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Aus Fehlern lernen, damit die Masterarbeit gelingt

masterarbeit im unternehmen

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon neigt sich das laufende Wintersemester dem Ende zu. Für viele Studierende wird das Sommersemester das letzte Semester im Master-Studium sein. Wenn auch du kurz vor dem Abschluss deines Studiums stehst, wirst du dir schon einige Gedanken über deine Diplom- oder Masterarbeit gemacht haben. Vielleicht schließt du gerade die letzten Pflichtveranstaltungen an der Uni ab und hast parallel schon begonnen, deine Masterarbeit zu konzipieren und zu planen. Bevor du dich mit voller Kraft in die Arbeit stürzt, solltest du Rückschau halten: Wie ist der Arbeitsprozess an deiner Bachelorarbeit verlaufen? Welche Schwierigkeiten haben sich ergeben, die du mit dem Wissen von heute hättest vermeiden können? Was ist dir in anderen schriftlichen Ausarbeitungen besonders gut gelungen und was war ausschlaggebend für diese guten Ergebnisse? Natürlich macht jeder unterschiedliche Erfahrungen und es gibt eine Vielzahl von Wegen, die zu einer gelungenen Masterarbeit führen. Wir wollen euch für die verschiedenen Phasen im Schreibprozess Anregungen liefern, eure individuellen Arbeitsabläufe zu hinterfragen. Je besser ihr euer eigenes Arbeitsverhalten kennt, desto leichter könnt ihr mit Schwierigkeiten und Herausforderungen umgehen. Dies wird euch nicht nur bei eurer Masterarbeit helfen. Selbstregulation und eigenständiges Arbeiten sind Fähigkeiten, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind!

Die Masterarbeit beginnt nicht erst mit dem Schreibprozess

Zunächst solltest du die Phase vor dem Schreibprozess evaluieren. Welche Arbeitsschritte sind nötig, bevor du mit dem Schreiben beginnen kannst? Für viele Studierende ist dies oft die schwierigste Phase. Die Ergebnisse der Planung und Konzeption sind wenig anschaulich und die bis über hundert Seiten lange Masterarbeit scheint in weiter Ferne zu sein. Umso weiter du in deiner Arbeit an der Masterarbeit voranschreitest, wirst du merken, dass eine sorgfältige Planung unerlässlich ist. Je nachdem, ob du deine Masterarbeit an der Uni, bei einer Forschungseinrichtung, oder im Unternehmen schreibst, musst du dich mit den verantwortlichen Personen absprechen. Du musst dein Thema eingrenzen und eine klare Forschungsfrage formulieren. Finde heraus, welche Erwartungen an deine Masterarbeit gestellt werden. Im persönlichen Gespräch kannst du deine Vorstellungen mit der Erfahrung deines Betreuers abgleichen. Du solltest genügend Zeit einplanen. Auch wenn sich bei dir im Moment alles um deine Masterarbeit dreht: Für deinen Betreuer ist deine Ausarbeitung nur eine von vielen studentischen Abschlussarbeiten. Wenn du mit einer gut ausgearbeiteten Idee an deinen Dozenten herantrittst, kannst du dich von den übrigen Studierenden abheben.

Beim Schreiben an der Masterarbeit den Überblick behalten

Für viele Studierende ist der Schreibprozess der Abschluss von wochenlanger Literaturrecherche und Lektüre von zahlreichen Büchern und Aufsätzen. Mit jeder geschriebenen Seite rückt man dem Ziel der abgeschlossenen Masterarbeit immer näher. Doch auch beim Schreibprozess können Probleme auftreten, die Studierende zur Verzweiflung treiben: Was mache ich, wenn ich eine Schreibblockade mache und absolut nichts zu Papier bringen kann? Wie gehe ich damit um, dass ich unzufrieden mit den Ergebnissen des Schreibprozesses bin? Wie schaffe ich ein eigenes Argument vorzutragen, ohne einfach aus der Forschungsliteratur zu zitieren? Wenn du deine Arbeitsweise bei zurückliegenden Ausarbeitungen reflektierst, kannst du Sackgassen vermeiden und Probleme schneller überwinden. Du wirst feststellen, dass dir manche Schwierigkeiten bei der Masterarbeit vertraut vorkommen und kannst souverän damit umgehen.

Zeit einplanen für den Abschluss der Masterarbeit

Am Tag der Abgabefrist ist die Masterarbeit fertiggeschrieben. Auf dem Weg zum Copy-Shop wird die Arbeit auf dem Laptop schnell Korrektur gelesen, um sie dann nach dem Drucken direkt im Postkasten des Prüfungsamtes einzuwerfen. Für viele Studierende ist die Arbeit an der Masterarbeit aus Zeitmangel mit dem Schreibprozess abgeschlossen. Es lohnt sich jedoch genügend Zeit für die Überarbeitung einzuplanen. Auch hier solltest du aus vergangenen Erfahrungen lernen. Grammatikfehler lassen sich vermeiden, indem du beispielsweise bei einer Korrekturlesung allein auf Zeichensetzung achtest und den inhaltlichen Aspekt versuchst auszublenden. Manche Studierende lassen die abgeschlossene Masterarbeit eine Woche liegen, um sie dann ein letztes Mal mit einem frischen Auge Korrektur zu lesen. Zuletzt solltest du auf technische Probleme gefasst sein. Es kann immer sein, dass du in letzter Minute Korrekturen an deiner Formatierung vornehmen musst. Wenn du auf unterschiedlichen Computern an deiner Masterarbeit schreibst und ein Literaturverwaltungsprogramm benutzt, kann sich der Zitierstil automatisch verändern. Wenn dann noch die Seitennummerierung spinnt und der Abstand bei den Überschriften variiert, kannst du nur gelassen bleiben, wenn du genügend Zeit bis zur Abgabe hast. In jedem Fall lohnt sich der Blick zurück auf deine Erfahrungen bei schriftlichen Ausarbeitungen, um ein optimales Ergebnis bei deiner Masterarbeit zu erreichen!